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Vereinssatzung

Satzung Waldkindergarten 2002 e.V. (eingetragen am 9. Juli 2002 – Amtgericht Lüneburg)

§1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
Der Verein trägt den Namen Waldkindergarten 2002. Der Verein hat seinen Sitz in Scharnebeck. Der Verein wird in das Vereinsregister in Lüneburg eingetragen und trägt dann den Namen Waldkindergarten 2002 e.V. Die Gemeinnützigkeit wird angestrebt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Vereinszweck
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1997 (§§51ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.
Der Verein dient der (1) Förderung der Erziehung(2) Entwicklung von Verantwortungsgefühl der Kinder untereinander und im Umgang mit der Natur. Diese Satzungszwecke werden verwirklicht durch den Aufbau und Betrieb eines Waldkindergartens.
Der Verein stellt ein bis zwei ErzieherInnen ein.Es werden Spielmöglichkeiten unter Einbeziehung der Natur geschaffen, um Kinder frühzeitig an eine natürliche Umwelt heranzuführen. Es sollen Möglichkeiten entstehen, um behinderte Kinder in die Gruppe(n) zu integrieren. Eine Aufnahme kann jedoch nur in Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen geschehen.
Ferner betreibt der Verein Öffentlichkeitsarbeit, um die Grundgedanken eines Waldkindergartens in der Bevölkerung bekannt zumachen.

§3 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereines dürfen in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
Mitglieder des Vereins erhalten bei Ihrem Ausscheiden, aus welchen Gründen auch immer, keine Anteile aus dem Vereinsvermögen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.

§4 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins darf jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele (§2) des Vereins unterstützt.

Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet mit Austritt, Ausschluss oder Tod, bzw. bei juristischen Personen durch die Auflösung.
Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss spätestens zwei Monate zum Ende des Geschäftsjahres schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung sechs Monate nach Fälligkeit den Mitgliedsbeitrag noch nicht entrichtet hat, so kann es vom Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist jedoch vorher Gelegenheit zu geben, sich zu erklären oder zu rechtfertigen.
Weiterhin können alle natürlichen, juristischen Personen sowie freie Zusammenschlüsse Fördermitglied des Vereines werden, sofern sie die Ziele des Vereins unterstützen. Fördermitglieder verpflichten sich zu regelmäßigen Beiträgen in frei festzulegender Art und Höhe. Sie sind nicht stimmberechtigt. Für Beginn und Ende gelten die gleichen, oben genannten Bestimmungen bezüglich der Mitgliedschaft.

§5 Beiträge
Die Mitglieder zahlen Beiträge; dies ein Betrag von EUR 50,00 p.a., pro Familie.Dies bedeutet, dass ein Elternteil kostenfrei Mitglied nach ordentlich gestelltem Mitgliedsantrag werden kann. Diesem Mitglied steht das volle Stimmrecht zu. Scheidet das zahlende Familienmitglied aus dem Verein aus, muss das verbleibende Familienmitglied den Mitgliedsbeitrag entrichten. Ein reduzierter Mitgliedsbeitrag oder eine Beitragsbefreiung ist nur in Härtefällen möglich und kann auf der nächsten Vorstandssitzung beschlossen werden. Der Beitrag ist in den ersten zwei Monaten eines Geschäftsjahres zu entrichten. Der Mitgliedsbeitrag oder seine Fälligkeit kann nur in Abstimmung durch eine 2/3 Mehrheit der in einer ordentlich einberufenen oder abstimmungsfähigen (§8) Jahreshauptversammlung anwesenden Mitglieder geändert werden.

§6 Organe des Vereines
Die Organe des Vereines sind Der Vorstand  Die Mitgliederversammlung

§7 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus fünf einander gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern: Dem / Der Vorsitzenden Dem / Der KassenwartIn Dem / Der SchriftführerIn Zwei BeisitzerInnen
Der Vorstand vertritt den Verein nach außen, sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich . Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Hauptamtliche MitarbeiterInnen haben weder ein aktives noch passives Wahlrecht. In der jährlich stattfindenden Hauptversammlung muss sich der Vorstand durch die anwesenden Mitglieder entlasten lassen.
Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich. Erfolgt ein Wechsel im Vorstand, so kann dieser erst stattfinden, wenn ein(e) NachfolgerIn gewählt wurde.
Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.
Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat im Besonderen folgende Aufgaben:
Ausführung der Beschlüsse der MitgliederversammlungAbschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen
Sieht es der Vorstand für nötig an, einen Kredit aufzunehmen, für etwaige Investitionen etc., so muss er die Zustimmung der Mitglieder der nächsten einberufenen Mitgliederversammlung einholen, wenn die Höhe des Kredites ein Drittel des Vereinsvermögens überschreitet.
Vorstandssitzungen finden mind. vier Mal im Jahr und nach Bedarf statt. Die Termine müssen den Vorstandsmitgliedern bekannt gegeben werden. Die Sitzungen sind durch den Schriftführer zu protokollieren. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mind. drei Mitglieder an der Sitzung teilnehmen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich gefasst werden. Dieser Beschluss ist jedoch durch den Schriftführer schriftlich niederzulegen und durch den Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§8 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist nach Bedarf, jedoch einmal jährlich in Form einer Jahreshauptversammlung im ersten Quartal eines Geschäftsjahres einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mind. 15% der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand einfordern oder wenn der Vorstand die Einberufung im Interesse des Vereins für wichtig erachtet.
Die Einladung erfolgt schriftlich durch den Schriftführer oder stellvertretend durch ein anders Vorstandsmitglied unter Wahrung einer Frist von drei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntmachung der Tagesordnungspunkte. Zur Wahrung der Frist gilt der Poststempel. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Vereinsorgan, welches grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig ist, sofern bestimmte Ausgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
In der Jahreshauptversammlung entlasten die Mitglieder den Vorstand, nachdem dieser seinen Vorstandsbericht und den Kassenbericht vorgelegt hat. Die Kassen- und Buchprüfung erfolgt durch zwei Kassenprüfer, die aus den Reihen der Mitglieder hervorgehen. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand, noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören, ebenso wenig Angestellte des Vereins sein.
Jede Mitgliederversammlung ist zu protokollieren. Diese Protokolle sind jederzeit durch ordentliche Mitglieder des Vereins einsehbar.
Gültigkeit der Beschlussfassung: Die Mitgliederversammlung ist mit allen anwesenden Mitgliedern in einer einfachen Mehrheit beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Die Jahreshauptversammlung ist bei unterschreiten dieser Anzahl nicht beschlussfähig und muss noch einmal einberufen werden (Ablauf s.o.). Diese zweite Versammlung ist dann im vollen Umfang beschlussfähig.
Hauptamtlich für den Verein tätige Personen verfügen über kein Wahlrecht, sie können jedoch an jeder Versammlung beratend teilnehmen.

§9 Satzungsänderungen
Satzungsänderungen können nur in der Jahreshauptversammlung oder einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Sie bedürfen einer 2/3 Mehrheit aller stimmberechtigt anwesenden Mitglieder. Desweiteren muss die Änderung dem Einladungsschreiben sowohl in der alten als auch in der neuen Textfassung beigefügt werden.
Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-, oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.  Diese Änderungen sind den Mitgliedern alsbald schriftlich mitzuteilen.

§10 Auflösung des Vereines
Für den Beschluss, den Verein aufzulösen ist eine 2/3 Mehrheit der in einer speziell dazu einberufenen Mitgliederversammlung (Procedere siehe Jahreshauptversammlung) nötig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an den Verein Waldkindergarten Boltersen e.V., der diese Mittel ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verwenden darf.

Wir die unterzeichnenden Gründungsmitglieder erkennen die Satzung als gültig an.
15.4.2002
Dr. Peter Oppermann
Ulrike Lohmann
Katrin Pollmer
Frank Wolter
Wiebke Wolf
Miriam Staudte
Christian Knaack